Das Regenschirm-Stativ – Eine Bauanleitung
Dank dieses binnen weniger Minuten gebastelten DIY-Fotozubehörs erschließen sich dir ganz neue Perspektiven.
Benötigtes Material und Werkzeug
- 1 Ministativ mit biegsamen Beinen
- 1 Regenschirm mit gebogenem Griff
- 4 Kabelbinder
- 1 Kneifzange oder starke Schere
Bauanleitung
Du biegst die Beinchen des Statives an jener Stelle um den Griff, an der er in den Schirm übergeht und zurrst ihn mit Kabelbindern bombenfest. Schließlich willst du nicht, dass dir deine Kamera später aus über zwei Metern Höhe vor die Füße fällt.
Nun noch die Kabelbinder kürzen und fertig ist das Schirmstativ. – Nach getaner Arbeit erfüllt der Regenschirm zwar noch seinen ursprünglichen Zweck, liegt jedoch schlechter in der Hand als vorher. Der Trend geht zum Zweitschirm.
Das Fotoshooting
Wegen des Autofokusses ist die beste Möglichkeit, die Kamera per Fernauslöser zu zünden. Andernfalls musst du den Schärfenbereich manuell vorherbestimmen, den Selbstauslöser auf ein bis zwei Sekunden Vorlauf einstellen.
Nun halte ihn möglichst senkrecht in die Luft und warte die das Auslösen der Kamera begleitenden Geräusche ab, bevor du ihn wieder ‘einholst’. Bonuspunkte bekommst du für den Ausruf: »Bei der Macht von Grayskull!«
Sinnvoll ist es übrigens, den Fotoapparat mehrere Aufnahmen am Stück schießen zu lassen, denn nicht alle werden gelingen. Verwackelt und schiefwinklig werden etliche sein.
Und überhaupt: Scharfe Fotos gelingen nur mit kurzen Belichtungszeiten, da sich das Muskelzittern deiner Arme auf Schirm und Kamera überträgt. Deshalb wird dir dieser Teil deiner selbstgebastelten Fotoausrüstung bei Nacht- oder Konzertaufnahmen keine Hilfe sein.
Einsatzgebiete
Das Regenschirm-Stativ überragt hölzerne Bauzäune, Menschenmassen und dichte Hecken, erlaubt auch höhenängstlichen Menschen den Blick ins Tal und sorgt nicht zuletzt bei normalen Straßenfotografien für mehr Überblick. Trucker-Perspektive könnte man das wohl nennen.
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