Eine annähernd defekte Kamera
Da war mir doch tatsächlich meine PowerShot A640 kaputtgegangen. Das ausgefahrene Objektiv bewegte sich nicht mehr und der Bildschirm zeigte, nachdem ein Piepsignal erklungen war, den denglischen Schriftzug »Objektivfehler Kamerarestart« an.
So wirklich überraschend kam das nicht. Das Objektiv blieb nämlich während eines Zoomvorgangs stehen, was ich für das Finale des bereits seit einiger Zeit und ziemlich selten auftretenden Problemchens hielt: der Fotoapparat bockt immer mal beim Zoomen und ich habe noch nicht herausgefunden, woran das liegt. (Witterung?)
Das Fiese daran: Ich habe das Teil vor zwei Jahren und zwei Monaten gekauft. Der Defekt ist also kein Problem des Händlers mehr, sondern zieht eine Reperatur nach sich, deren Kosten wahrscheinlich dem Neupreis einer kleineren PowerShot entsprechen.
Jedenfalls hatte ich das ungläubige An- und Ausschalten schon aufgegeben und wollte nur noch mit der EOS ein Beweisfoto von der Fehlermeldung knippsen. Also aktiviere ich die A640 ein letztes Mal. Und siehe da: Sie funktioniert wieder.
Seltsam.
Nun weiß ich nicht, ob ich dem Frieden vertrauen kann. In eine Fachwerkstatt einzuschicken wäre eine Möglichkeit. Aber sollte ich es tun, wo doch die Kamera dort dank des Vorführeffektes tadellos funktionieren wird?