Objektivtuning: Zenit Helios-44M-6 58mm/2.0
Ausgangssituation: Die Blende dieses M42-Objektivs wird eigentlich nur automatisch (sprich: kameraseitig) ausgelöst. Das bedeutet, man stellt die gewünschte Blende ein, doch sie schließt erst dann (und nur für Sekundenbruchteile), sobald der Auslöser betätigt wird. Dann nämlich drückt ein Hebel in der analogen KleinbildKamera blitzschnell den kraftübertragenden Stift ein, welcher wiederum im Objektiv Federchen spannt und Hebel in Bewegung setzt, damit die Irisblende zuschnappt.
Das Problem an reinen Automatikobjektiven wie dem Zenit Helios-44M ist nun aber, dass dieser die Quasi-Kettenreaktion auslösende Hebel in jene digitale Spiegelreflexkamera nicht verbaut wurde, an welche ich das Objektiv mittels eines M42-Objektivadapters befestigt habe. Darum bietet das Objektiv an sich nur eine Festbrennweite (von 58mm*1.6) mit fester Offenblende von 2.0.
Ich löste dieses Problem, indem ich das Objektiv aufschraubte und einen winzigen Wattestäbchen-Verschnitt so auf den Stift steckte, dass dieser den darunterliegenden Hebel nun, sobald (und solange) das Objektiv wieder ordnungsgemäß verschraubt ist, dauerhaft gespannt hält.
Jetzt endlich deckt das Objektiv auch an der DSLR mit einfachem M42-Adapterring den Wertebereich von 2.0 bis 16 ab und ist an sonnigen Tagen nicht länger nutzlos.
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Hier noch mal der Umbau in Skizzenform:

Ideen muss man haben :)
Ich hab mir das Objektiv vor einigen Tagen gekauft und deine Info wird mir sicher weiterhelfen…vielen Dank!
[...] sollten manuell abblendbar sein, weil sonst der Schärfebereich viel zu klein wäre. Bereits leichtere Teleobjektive (wie das [...]