Makrofotografie: Das M42-Balgengerät
… funktioniert nach den selben optischen Prinzipien wie die Makrofotografie mit Zwischenringen, erleichtert jedoch die Wahl der stimmigsten Abbildungsgröße. – So sieht ein Balgengerät aus, an welchem bereits ein Objektiv von 135mm Brennweite befestigt worden ist:

Die silberne Einstellschraube löst das kameraseitige M42-Gewinde, und die schwarze Schraube fixiert den eigentlichen Balgen auf der Doppelschiene. Mehr oder weniger unterhalb der Schrauben befinden sich (auf dem Foto nicht abgebildete) Gewinde für den Stativ(kugel)kopf.
M42-Objektive sollten manuell abblendbar sein, weil sonst der Schärfebereich viel zu klein wäre. Bereits leichtere Teleobjektive (wie das obige) benötigen einen zusätzlichem Zwischenring, weil sie zu fett sind, um vorn an den Balgen zu passen.
Immer, wenn das Balgengerät nicht an der Kamera befestigt ist, verschließe ich das ‘Loch’ mit dem passenden Objektivrückdeckel, um das Balgeninnere vor Staub zu schützen. Denn die Staubteilchen schweben wahrscheinlich sonst später bei jeder Balgenjustierung durchs Innere und bleiben schlimmstenfalls auf dem Bildsensor liegen.

Hier liegt ein kleines Stativ mit Kugelgelenkkopf samt Adapterschraube für ‘zeitgemäße’ Gewinde, Pentacon-Teleobjektiv (135mm), Pentacon-Objektiv (50mm) mit halb geschlossener Blende, ein Zwischenring, und natürlich das Balgengerät samt Kombination aus Teleobjektiv und Zwischenring.