Audacity: Beliebige Dateien in Tonspuren umwandeln
Eine Möglichkeit, übersteuerte Geräusche zu erzeugen, ist das Öffnen von x-beliebigen Dateien in Audacity. Damit das Programm diesem Wunsch nachkommt, reicht das einfache Öffnen mit nicht aus; Dateien müssen als Rohdatensätze importiert werden.
Der dazugehörige Menüpfad ist leicht zu merken:

Datei -> Importieren -> Rohdaten
Jetzt wird die zu öffnende Datei angeklickt und das nächste Menü erscheint, in dem es etliche Kombinationsmögleichkeiten gibt:

Auswahl der Verschlüsselung, Byte-Reihenfolge und - nicht im Bild - Anzahl der zu erzeugenden Kanäle (1 [mono] bis 16)
Länge und Form des generierten Wellenmusters hängen nicht nur mit der in diesem Menü getroffenen Entscheidung zusammen, sondern bereits mit dem inneren Aufbau des Rohdatei. Kleine Dateien erzeugen kurze Klänge, und ich vermute, dass stark komprimierte Dateien grundsätzlich ein dichtes Klangbild (bis hin zu whitenoise-ähnlichem Rauschen) liefern.
