Category Archives: Computerwelt

Digitalfotos zerteilen und in eine PDF umwandeln

Flinke Bildbearbeitung und Dateiumwandlung mit der Ubuntu-Kommandozeile:

  • Terminal: → cd /home/yourcomputer/Desktop/bilder
    // Wechsel in den Ordner mit der Bilddatei.
  • convert -crop 4x6@ bilddatei.jpg bilddateischnippsel_%d.jpg
    // Convert zerteilt das Bild in 6 Reihen mit jeweils 4 Ausschnitten.
  • convert bilddateischnippsel_*.jpg einzelbildersammlung.pdf
    // Convert fasst die Ausschnitte zu einer PDF zusammen.

Wenn das Gnome-Panel einfriert

… ist dies nicht gleichbedeutend mit dem Abschmieren deines kompletten Systems. Es ist jetzt nur momentan nicht mehr möglich, mit Mausklicks auf die Taskleiste laufende Programme auszuwählen.

Gnome-Panels in Aktion

Glücklicherweise ruft der gleichzeitige Druck auf ALT- und Tabulator-Taste ein Menü auf, welches die Icons dieser Programme anzeigt. Mehrmaliges Drücken auf TAB markiert das jeweils nächste Symbol, und lässt du dann auch ALT los, ist das gewünschte Programmfenster geöffnet.

Falls bereits ein Terminal läuft, ist das gut. Du rufst es auf, befiehlst dem System

killall gnome-panel

und harrst der Dinge, die da kommen. Normalerweise verschwinden die verstorbenen Panels und werden kurz darauf von quicklebendigen ersetzt. Falls nicht, wird die Prozedur wiederholt.

Genauso effektiv ist’s, per Tastenkombination ALT+F2 ein kleines Programm namens Run Application zu starten, obige Befehlszeile einzutippen und die Eingabetaste zu betätigen.

Kill Gnome-Panel via Run Application

Übrigens merken sich beide Programme vergangene Eingaben: im Terminal navigierst du mit der Richtungstaste OBEN durch alte Befehlszeilen, in Run Application zeigt der Richtungspfeil nach UNTEN.

Kill Gnome-Panel mit Tastatureingaben

Für eine dieser Möglichkeiten musst du dich jedoch nur entscheiden, solange du noch darauf verzichtest, den Panel-Restart per vorher festgelegter Tastenkombination auszulösen. Dies gelingt dir, indem du Alt+F2 drückst, "gnome-keybinding-properties" eingibst und im sich dann öffnenden Programm ein neues Tastenkürzel anlegst.

Dessen Name sollte sinnvoll sein, die nötige Befehlszeile lautet mal wieder "killall gnome-panel", und als Tastenkombination bietet sich STRG+ALT+P an.

Ein Tastenkürzel für killall gnome-panel ist erstellt

Ausführbare Textdateien

Erst kürzlich habe ich entdeckt, dass es unter Ubuntu möglich ist, massiv Zeit zu sparen, indem man die auszuführenden Terminalbefehle in eine Textdatei schreibt und diese Datei als ausführbar markiert.

Die Geburt einer ausführbaren Textdatei

Ist dies geschehen, so stellt einen Ubuntu beim Doppelklick auf das Datei-Symbol vor die Wahl zwischen Run, Run in Terminal, Display (Öffnen) oder Cancel (Abbrechen).

Beim Ausführen im Terminal sieht man immer, wie weit der Prozess bereits fortgeschritten ist oder ob es Fehlermeldungen gibt.

Eine ausführbare Textdatei bei der Arbeit

Klickt man hingegen den Display-Button, so wird die Datei ganz normal im Texteditor geöffnet und kann aktualisiert werden.

Ist eigentlich kein bisschen schwierig. Und hat den Vorteil, dass man den Rechner auch mal ‘nen guten Prozessor sein lassen kann und nicht immer noch und nöcher einzelne Terminalbefehle nachtragen muss. Vorausgesetzt, die Textdatei ist fehlerfrei.